© 2017 by Christiane Florin
Je älter ich werde, je mehr Erfahrungen ich mit und in der katholischen Kirche gesammelt habe, desto mehr fallen mir die Nadelstiche auf. Die selbstverständlichen Benachteiligungen, die Ignoranz, die Arroganz, die sich als Demut tarnt, das Nicht-Ernstnehmen, nur weil das Gegenüber eine Frau ist. Würde man so handeln und reden, weil dieses Gegenüber eine dunkle Hautfarbe hat, dann wäre man Rassist. Handelt und redet man so, weil das Gegenüber eine Frau ist, was ist man dann? Katholisch.
 

DAS BUCH

 

DIE AUTORIN

 
 

DIE MEDIEN

Weiberaufstand im ZDF 

Die Sendung "sonntags" fragt an Pfingsten, warum Katholikinnen so lange so geduldig waren und nun den Aufstand proben. U.a. mit Maria 2.0, Maria 1.0, Jacqueline Straub, Johanna Rahner ... Und zwischen den Beiträgen erkläre ich, warum Katholikinnen dienen müssen, auch Vergewaltigungen verzeihen sollen und dankbar sein dürfen, wenn ein Papst sie als Erdbeeren auf der Torte würdigt. Dass der GG-Artikel „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ für eine so große Institution wie die katholische Kirche nicht gilt, provoziert immer wieder ungläubige Moderatorinnen-Blicke. Dann kommt der Pfingst-Fernsehgottesdienst und aller Unglaub löst sich in Weihrauch auf: Männer am Altar, singende Frauen in den Bänken. 

www.zdf.de/gesellschaft/sonntags/frauen-am-ende-ihrer-himmlischen-geduld-100.html?fbclid=IwAR1kMlieuHns0iundE0z8aTUQ5gDObMkZTiWywb9CJuwDxzCZaiB-ifrLVk

Die spinnt!  
Gottes missbrauchte Dienerinnen

Die Arte-Dokumentation "Gottes missbrauchte Dienerinnen" lässt einen sprachlos zurück, gerade weil die betroffenen Frauen sprechen, nach so vielen Jahren des Schweigens. 

Was bewirkt ein solcher Film? Das Interview ist noch bis Anfang April verfügbar. 

https://www.arte.tv/de/videos/087229-001-A/sexueller-missbrauch-in-der-kirche-gespraechsrunde/

Weiberaufstand im ZDF

Das ZDF-Mittagsmagazin (24.11.2018) hat mich zu meinem Buch interviewt. Vorher lief ein Beitrag über Gemüseanbau im All. Wann wird es kathoische Priesterinnen geben?, wollte der Moderator wissen. Ich glaube, die galaktische Gurke ist früher marktreif. 

Platz! Sitz!

Fünf Jahre Franziskus - Was hat er für Frauen erreicht? Das Religionsmagazin "Theologik" im Bayerischen Rundfunk hat verschiedene Stimmen eingefangen. Die Platzanweisergeste gegenüber weiblichen Wesen hat der Papst nicht abgeschafft, meine ich.

https://www.br.de/nachrichten/hat-papst-franzsikus-ein-problem-mit-frauen-100.html 

Maischberger 

Einen Tag nach der Vorstellung der MHG-Studie zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirchen fragt die Talkshow Maischberger: Vertuschen oder aufklären? Die Sendung vom 26. September 2018 ist - trotz des Titels - ganz erhellend. (Video bis zum 29.09.2019 verfügbar). 

www.daserste.de/information/talk/maischberger/sendung/missbrauch-in-der-katholischen-kirche-102.html.

Kirche ohne Priester?

... und ohne Priesterinnen sowieso. Eine ARD-Dokumentation mit ein bisschen Weiberaufstand.

https://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Kirche-ohne-Priester/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=51866686

Sind Sie die katholische Jeanne d'Arc?

Weiberaufstand, erstmals mit Musik. Ausführliches Gespräch mit dem Kollegen Klaus Hofmeister für die HR-Sendereihe "Doppelkopf". Am Weltfrauentag.

http://www.hr2.de/gespraech/doppelkopf/doppelkopf--am-tisch-mit-christiane-florin-aufstaendisches-weib,id-doppelkopf-480.html

Frauen im Vatikan

Die Deutsche Welle hat einen Film über Frauenpower im Vatikan gemacht. Es tut sich viel, so die These. Nicht genug, finde ich, am kruden Frauenbild ändert sich nichts. Schöne Aufnahmen von Rom und der Romanik in Bonn-Oberkassel (ab min. 7.30)

www.dw.com/de/glaubenssachen-frauenpower-im-vatikan/av-41623961 

Der Bischof spricht

Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf zum Buch von "Frau Christiane Florin":

Als ich in einer Talkrunde dazu Stellung nahm, gab ich eine der traditionellen Begründungen gegen eine Weihe der Frau etwas verkürzt wieder: Christus war Mann, und der Priester repräsentiert ihn. Als Bischof, damals noch vor der Weihe, bin ich selbstverständlich an die Aussagen des päpstlichen Lehramts gebunden. 1994 hat Papst Johannes Paul II. die Frage entschieden, Papst Franziskus hat die Aussage bekräftigt. Wenn ich als Bischof der katholischen Kirche hier eine Loyalitätspflicht sehe und diese in einer Debatte äußere, degradiere ich mein Gegenüber nicht zum „Frolleinchen“, wie Frau Florin unterstellt. Ich selbst sehe mich im Gehorsam gegenüber der Aussage der Päpste. Das bedeutet nun nicht, dass ich dem Thema der Frauenordination nicht intensiver nachgehen will und um Antworten ringe.

Kann die Kirche heute eine Tradition verändern, die im 2. Jahrhundert abgeschlossen war, ohne an der eigenen Identität zu rühren? Wenn die Tradition eine vom Geist gelenkte ist, ist es nicht so einfach. Vor dieser Grundfrage stehe ich als Bischof, und ich suche nach Antworten. Ob Kritiker der kirchlichen Position so selbstverständlich den Willen des Geistes Gottes erkennen? Ich tue es jedenfalls nicht."

Mainzer Allgemeine Zeitung 18. Oktober 2017 http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/der-mainzer-bischof-peter-kohlgraf-zum-weiberaufstand-die-weihe-und-andere-machtfragen_18256090.htm

Kämpfen Frauen noch?
Frankfurter Aufstands-Kranz

Die FAZ, in persona Raphaela Schmidt, windet keinen Aufstands-Kranz, macht aber trotzdem großflächig mit.  "Florin beherztes, teils biographisches Buch in betont saloppem Ton trägt zur alten Diskussion keine neuen Argumente bei. Florins Zorn über Paternalismus und die Diagnosen klerikaler Überheblichkeit, die sich theologisch als Dienst ausgeben, sind dabei mitreißender als ihre Überzeugung, dass die einzige Antwort auf die „Frauenfrage“ der Zugang zur Chefetage sei."

www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/ein-buch-fordert-einen-weiberaufstand-in-der-kirche-15342436.html

Die Weiber meiner Familie

Pia Arnold-Rammé, kath. Gefängnisseelsorgerin Frankfurt:

Ich arbeite seit 34 Jahren als Frau in der Kirche und kann nur sagen: Frau Florin hat vollkommen recht! Ich möchte nur einen Aspekt ergänzen: Mein Theologieprofessor sagte immer, er kenne nur ein ernsthaftes Argument gegen das Priestertum der Frau. Das stamme von Cato dem Älteren. Der war Senator im alten Rom, im 2. Jahrhundert vor Christus. Damals strebten die römischen Frauen nach mehr politischen Rechten. Vehement war er dagegen, u.a. sinngemäß mit folgendem Argument: Meine Herren, wenn wir das zulassen, werden uns die Frauen in kürzester Zeit hoffnungslos überlegen sein.

Doris Wiese-Gutheil, Pressereferentin Kath. Stadtkirche Frankfurt:
Gleichberechtigung nach weltlichen Maßstäben gibt es in der katholischen Kirche nicht, da hat Christiane Florin recht. Immerhin, es gibt Bemühungen, auch Leitungsämter zunehmend mit Frauen zu besetzen. Es gibt Diskussionen um das Diakoninnenamt für Frauen. Das sollte man anerkennen. Trotzdem bleibt das Priesteramt den Frauen verwehrt. Das schmerzt viele, aber mich bekümmert eigentlich am meisten, dass viele Frauen in der katholischen Kirche gar nicht mehr für Gleichberechtigung kämpfen. Die älteren haben resigniert und begnügen sich in großer Zahl mit dem Ehrenamt, die jüngeren interessieren sich gar nicht mehr für die Kirche als Institution. Und davon geht die größte Gefahr aus für das kirchliche Leben

Mainzer Allgemeine, 14. Oktober 2017

www.allgemeine-zeitung.de/politik/rheinland-pfalz/weiberaufstand-in-der-kirche-meinungen-zur-aktuellen-situation_18244886.htm

Fürs Bayerische Fernsehen porträtiert Sabine Barth die Weiber meiner Familie porträtiert: meine Mutter, meine Tochter und mich. Die Frauenfeindlichkeit stört meine Mutter an der Kirche, aber gut zu wissen, dass die nicht "von ganz oben kommt." Und meine Tochter finde, dass beten sich mehr lohnt als ein Messbesuch.

5. Juli, "Stationen",  Bayerisches Fernsehen, 5. Juli 2017, 19 Uhr

http://www.br.de/themen/religion/weiberaufstand-kirche-macht-100.html

Theresia Heimerl lobt und probt den Weiberaufstand

Der Weiberaufstand ist nicht nur kein „Betroffenheitsbuch“ (S.9), er ist auch kein „Wie rede ich mir meine Kirche schön“-Buch, sondern eine unterhaltsame, scharfsinnige Bestandsaufnahme bestehender Ungerechtigkeit der Geschlechter in der katholischen Kirche, die umso glaubwürdiger ist, als die Autorin als Journalistin in keinerlei realem oder ideellen Abhängigkeitsverhältnis zur Institution steht. Und es ist ein Buch, dem man den Ärger über diese Strukturen der Ungerechtigkeit, über das fast tägliche Nein zu einer Änderung anmerkt.

Es wäre zu wünschen, dass möglichst viele geweihte Häupter Der Weiberaufstand lesen, gerne auch kapitelweise nach dem täglichen Brevier.

www.feinschwarz.net/heimerl_rezension_florin_weiberaufstand/

Kommt Mädels, wir kämpfen

"Diesseits von Eden" (WDR 5) widmet sich  - ausgerechnet an Fronleichnam - dem "Weiberaufstand". Alles Schlechte rührt von den Weibern her. "Nicht weihbare Materie", sagt Moderator Wolfgang Meyer.

16. Juni, WDR 5, Diesseits von Eden

  • Diesseits von Eden
  • -
  • Weihbar weiblich
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Der Mann - der Markenkern?

Johannes Schröer: Für die katholische Kirche gibt es nicht nur das Alte und Neue Testament, sondern auch die Tradition. Und in der Tradition waren nur Männer Priester. Sollen wir uns jetzt dem Zeitgeist anpassen und sagen: Ach, wir werfen jetzt mal 2000 Jahre Tradition über den Haufen?

Christiane Florin: Was ist denn „die Tradition“? Es ist eine patriarchalische Tradition… Jesus hat Männer und Frauen gleich behandelt, er hat sie in einem Atemzug genannt. Da müsste mir jemand die Stellen im Neuen Testament zeigen, in denen er einen fundamentalen Unterschied zwischen Männern und Frauen macht. Ich sehe die nicht. Diese Gleichbehandlung war damals, in der Welt, in der er lebte, eine revolutionäre Botschaft… eine Botschaft der Gleichberechtigung. Er hat Frauen geachtet, sie als Menschen behandelt. Die frühe Kirche hat das schon relativiert und die Kirche, die sich daraus entwickelt hat, erst recht. Das war die Anpassung an den Zeitgeist. Die Anpassung an den Zeitgeist ist doch nicht, dass die Kirche sagt: Frauen sind gleichberechtigt. Die Anpassung bestand doch darin, dass die Kirche die Hierarchisierung der Geschlechter mitgemacht hat. .. Frauen gibt es so lange, wie es Männer gibt. Und die Frauen gehen auch nicht wieder weg, die sind keine Zeitgeisterscheinung, die wieder verschwindet.

Johannes Schröer: Aber ist es nicht der Markenkern der katholischen Kirche, dadurch sticht sie ja auch hervor?

Christiane Florin: ... Wenn das so wäre, dann wäre das ein Armutszeugnis. Was ist dieses Gedächtnis? Gott ist Mensch geworden. Nicht: Er ist Mann geworden. Von diesem Markenkern-Argument halte ich überhaupt nichts…Was soll das für ein armseliger Glauben sein?

26. Mai, Domradio, Autorengespräch

Johannes Schröer im Gespräch mit Christiane Florin 

Domradio - Autorinnengespräch Weiberaufstand
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Peter Otten hat wunderbar gelesen

"Stell dir vor, Frauen dürften nicht Priesterin werden und niemanden interessierte es? Christiane Florin
hat ein Buch über einen Weiberaufstand geschrieben, der nicht stattfindet. In einem klugen, gut recherchierten und, ja, auch amüsanten Buch nähert sie sich zudem der Frage, was das ist, was die katholische Kirche zumindest im Binnenverhältnis von Laien und Klerikern erstaunlicherweise immer noch zusammenhält - und kommt zu einem beunruhigenden Befund."

http://theosalon.blogspot.de/2017/05/lass-es-liebe-sein.

Aufstand verpasst?

22. Mai WDR 5, "Redezeit". Christiane Florin im Gespräch mit Jürgen Wiebecke.

 

Jürgen Wiebecke: Habe ich da irgendwas nicht mitbekommen, wo ist der Aufstand?

Florin: Es ist ein Buch über einen Aufstand, der nicht stattfindet. 

http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/christiane-florin-100.html

 

Redezeit - Weiberaufstand
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Theresia Lipp will weder Kampf noch Aufstand

"Es ist wieder da: das Thema Frauen und Kirche. Die Dogmatikerin Johanna Rahner argumentiert mit verschärfter Dringlichkeit, die Kirche könne es sich "weder theologisch noch soziologisch leisten, Frauen nicht zu weihen". Christiane Florin widmet der Diskussion gleich ein ganzes Buch. Die Botschaft ihrer Neuerscheinung "Der Weiberaufstand" lautet: "Wo ein Wille ist, ist auch eine Weihe." Ähnlich wie der Zankapfel Zölibat erhitzt die Frage nach der weiblichen Weihe weiterhin die Gemüter. Nur: Wollen die Frauen, die dafür eintreten, wirklich das, was sie fordern?

"Wir müssen einfach weiterkämpfen" - Stimmt das?

Sieht man sich einmal die Sprache an, in der Rahner, Florin und ihre Mitstreiterinnen für das Amt der Frau in der Kirche eintreten, begegnet nicht selten ein mit scharfem Vokabular angereicherter Machtdiskurs. Nicht umsonst lautet der Untertitel des "Weiberaufstands": "Warum Frauen in der katholischen Kirche mehr Macht brauchen". In einem Video der Diözese Rottenburg-Stuttgart zum Thema "Diakonat der Frau" lautet der eingeblendete Slogan: "Wir müssen einfach weiterkämpfen". Rahner schließlich spricht von einem "Recht" auf die Weihe für Frauen, worüber nicht mehr diskutiert werden müsse.

Geht es bei dem Weiheamt tatsächlich um Macht, Einfluss – oder gar Kriegsführung? Im Gegenteil. ..."

 

Aus: Begeisterung statt Kampfgeist. katholisch.de vom 30. Mai 2017

http://katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/begeisterung-statt-kampfgeist

Regina Nagel erinnert sich

"Kaum war das Buch bei mir eingetroffen, da saß ich auch schon auf dem Balkon und schmökerte. Neu sind die meisten Fakten, die berichtet werden, nicht für mich. Sehr ansprechend jedoch die Herangehensweise ans Thema. Schon allein, dass das Wort „Macht“ im Titel auftaucht, gefällt mir. Ich erinnere mich, wie Ch. Florin sich vor einem Jahr auf Facebook kritisch über das männerdominierte Pontifikalamt zum Abschied von Kardinal Lehmann echauffiert hat. Diese Wahrnehmung nimmt sie als Einstieg in ihr Buch und erwähnt so nebenbei ihren kurzen Wortwechsel mit ihrer 13-jährigen Tochter. Die Tochter reagiert schulterzuckend. Sie hat andere Sorgen. Sie beschäftigt sich kritisch und konstruktiv mit dem Weltklima. „Frauen am Altar? Das ist für sie der Jute-Sack unter den politischen Kampfthemen, keinen Businessplan und kein Recycling wert“, so bringt es die Autorin auf den Punkt. Gegen Ende des Buchs wird sie die Frage stellen, ob sie sich mit ihrem Buch tatsächlich zu einem Sprachrohr der katholischen Frauen macht.

Ok, ich bin sieben Jahre älter als Christiane Florin, aber wenn ich lese, was sie aus ihrer Jugendzeit beschreibt, dann passt das schon sehr gut zu meinen Erinnerungen. Gemäßigt-katholisches Elternhaus, katholisches Mädchengymnasium, Engagement in der Jugendarbeit in einer Zeit, in der das Grundgefühl vorherrschend war, dass die Kirche halt ein wenig länger braucht, um gesellschaftliche Entwicklungen nachzuvollziehen, aber dass das schon noch klappen wird. Sowohl zuhause als auch in der Schule wurde ein selbstbewusstes Frauenbild vermittelt. Priesterin wollte sie nie werden. Ich auch nicht, denke ich, als ich das lese, und erinnere mich schmunzelnd, dass der Pfarrer, mit dem ich im Grundschulalter zu tun hatte, in meiner Gegenwart zu meiner Mutter sprach, wie äußert bedauerlich es sei, dass ich kein Junge sei. Dann hätte man nämlich einen Pfarrer aus mir machen können, meinte er."

http://www.futur2.org/article/nicht-der-kopf-ist-das-problem-sondern-die-wand/

Peter Winnemöller warnt

"Eine Kirche, die sich weigert Frauen zu weihen, nennt Frau Florin in einem Atemzug mit Saudi Arabien. An dieser Stelle schlägt der Kopf des Pullunder tragenden katholischen Macho mit Hochfrequenz immer wieder auf die Schreibtischplatte. Saudi Arabien, das ist das Land, in dem Frauen nicht Auto fahren dürfen. Ein Land, in dem sie im Grunde nicht einmal das Haus allein verlassen dürfen, keine Bürgerrechte haben und willkürlich ausgepeitscht werden können. Die Kirche, die weibliche Persönlichkeiten wie Theresa von Avila, Katharina von Siena oder in jüngerer Zeit Mutter Teresa oder Madeleine Delbrêl hervorgebracht hat, mit den Wahabiten zu vergleichen, ist so hanebüchen, dass man es kaum irgendwie einordnen kann..."

kath.net vom 18. Mai 2017

http://kath.net/news/59636

Christof Haverkamp warnt nicht

"Schreiben kann sie. Wortgewaltig, erfrischend, bissig, pointenreich und auch polemisch argumentiert Christiane Florin in ihrem neuen Buch »Der Weiberaufstand«. Der Untertitel »Warum Frauen in der katholischen Kirche mehr Macht brauchen« deutet das Ziel dieser 170-Seiten-Streitschrift an: Florin tritt dafür ein, dass Frauen zu Priestern geweiht werden. Mit dem Satz »Wo ein Wille ist, ist auch eine Weihe«, endet ihr kämpferisches Buch.

www.kirche-und-leben.de/artikel/christiane-florins-weiberaufstand-fuer-die-frauen-priesterweihe/

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Kontakt

Für Presseanfragen kontaktieren Sie bitte Katrin Wurch vom Kösel-Verlag

Tel.: 089-4136-2624 | Fax: 089-4136-62655 | katrin.wurch@koesel.de

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Die Sendung "sonntags" fragt an Pfingsten, warum Katholikinnen so lange so geduldig waren und nun den Aufstand proben. U.a. mit Maria 2.0, Maria 1.0, Jacqueline Straub, Johanna Rahner ... Und zwischen den Beiträgen erkläre ich, warum Katholikinnen dienen müssen, auch Vergewaltigungen verzeihen sollen und dankbar sein dürfen, wenn ein Papst sie als Erdbeeren auf der Torte würdigt. Dass der GG-Artikel „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ für eine so große Institution wie die katholische Kirche nicht gilt, provoziert immer wieder ungläubige Moderatorinnen-Blicke. Dann kommt der Pfingst-Fernsehgottesdienst und aller Unglaub löst sich in Weihrauch auf: Männer am Altar, singende Frauen in den Bänken. 

www.zdf.de/gesellschaft/sonntags/frauen-am-ende-ihrer-himmlischen-geduld-100.html?fbclid=IwAR1kMlieuHns0iundE0z8aTUQ5gDObMkZTiWywb9CJuwDxzCZaiB-ifrLVk